02.08.2026: Ist das etwas Tornado-Ă€hnliches đŸ€”

Dieses Foto ist schon beeindruckend

Unser Navi hatte schon wieder zu wenig genau den Standort der LadesĂ€ulen bei der Ikea in Umea angezeigt. Xaver ging sogar kurzfristig zu Fuss auf die Suche (tut ihm auch gut đŸ€­ – sonst bewege ich ja nur mich 😉)

Diesmal hatte es sehr gut geklappt. Sowohl der Ecoflow als auch ich starteten das Laden problemlos. Und dies am Verteiler, den Xaver extra fĂŒr mich machen liess.
Als die Ecoflow voll war (sie lĂ€dt ja bis kurz vor «voll» mit 2.7kW, bei 3.6kWh ziemlich schnell), unterbrach er kurz das Laden, um dann den Juice-Booster direkt an mich anzuschliessen. So konnte Xaver sich dann frei bewegen, ohne auf das GepĂ€ck aufpassen zu mĂŒssen.

Die Position war ĂŒbrigens genial: genau an der Ausfahrt der Ikea-EinkĂ€ufer. Somit wurde ich etliche Male fotografiert und Xaver mit Fragen gelöchert. Ich musste immer wieder schmunzeln, wenn Xaver Wörter auf Englisch suchte und oft nicht fand. Die Interessierten hatten aber genau das gleiche Problem.
Einer lud Xaver sogar zu einem Kaffee ein 😍. Und das nur wegen mir.

Wir blieben ĂŒbrigens vom Regen verschont. Da ich ja ein Langsamlader bin, war es weiter nordöstlich gewandert, bevor wir zwischen die beiden Fronten fahren mussten.

Die eine Richtung mit Werbung im Hintergrund …


… und das in die andere

Wir wussten ja, dass die nĂ€chste Etappe 136km weit sein wird. Also luden wir mich bis auf 99% auf (ab 98% werde ich einfach sooooooooo langsam đŸ˜„). Der Reservekanister (Ecoflow) war ja zu 100% gefĂŒllt. Da es diesmal nicht die Schnellstrasse (E4) war, konnten wir sehr gemĂŒtlich fahren. Keiner stresste uns oder drĂ€ngelte. Obwohl, der Kaffeespender ist pensionierter Busfahrer in Umea, sagte, dass die Schweden schrecklich nervöse und ungeduldige FahrerInnen seien. Von dem hatte ich bis jetzt eigentlich nicht viel gemerkt. In unserem grossen, nördlichen Kanton (ennet dem Rhein) sind sie erfahrungsgemĂ€ss viiiiel ungeduldiger đŸ€­ (Twizyfreunde natĂŒrlich ausgenommen 😉).

Es war wirklich eine sehr schöne, elchlose Strasse. Nach rund 105km hatte ich noch 29% im Akku. Weil Xaver wusste, dass bei mir (leider) schon bei 15% die Reduktion kommt, lud er mich an einer gemĂŒtlichen Stelle etwas aus dem Kanister nach: rund 1.6kWh. Wir waren ja nur noch rund 30km von Skelleftea entfernt.

Menschen picknicken im GrĂŒnen – ich lade im GrĂŒnen

Auf der Fahrt zum Hotel merkte Xaver wieder mal, dass die angegebenen und angefahrenen Adressen nicht ganz ĂŒbereinstimmen. So durchfuhren wir (wie auch schon unsere Twizyfreunde) eine FussgĂ€ngerzone. Wenden wĂ€re viel aufwendiger gewesen. Schlussendlich kamen wir dann im Hotel an. Morgen werden wir mich dann wieder vollladen. Jetzt habe ich fast 40% im Akku.

Morgen ist ein gemĂŒtlicher Tag geplant. Denn wir beide merken, dass solche langen Etappen zwar schön sind, aber doch auch an unserer Energie knabbern bzw uns auslaugen.
Mal schauen, wie es weitergeht. Denn die Strecke mit Orten, wo es NUR eine LadesÀule gibt (möglicherweise auch nicht mehr), werden hÀufiger.

đŸ€­ – Xaver musste sich nochmals einloggen. Er hat die Tagesetappe vergessen

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