Archiv der Kategorie: Microlino-Blog

Schön, wie man sich kümmert 🤗

Es ist einfach schön, wie man sich bei Microlino AG bemüht ❤️❤️❤️

Dafür möchten wir, Xaver und ich, beim Mechaniker Ivan* und beim früherem Mechaniker und jetzt hilfreich beratenden Silvano*, wie auch beim Onlinetoolentwickler Markus* recht herzlich bedanken.

Sie geben Xaver immer wieder Tipps und Aufträge, um mich wieder instandzustellen. Leider hat es bis jetzt nicht geklappt.

Nun werde ich heute durch den vorherigen Mechaniker Manfred* abgeholt. Dann wird mein HV-Akku mal auf Herz und Nieren getestet.

Man hofft auch bei Microlino, dass wir unsere Reise am Samstag in Angriff nehmen können.

*: Namen sind geändert, da Xaver nicht weiss, ob sie namentlich genannt werden möchten. Die entsprechenden werden sich mit Sicherheit erkennen

Nachtrag:
Unser Lehrmeister für «sparsames Twizyfahren» hatte eine gute Korrektur gemeldet.
Zitat (reinkopiert):
«…auf Herz und Nieren…
beim EV würde ich Volt und Ampere vermuten 😉multipliziert man, gibts auch gleich die Leistung VA = Watt dazu.

Viel Glück, das alle Zellen fitt sind……»

Unser Start verzögert sich 😭

Immer noch der gleiche Fehler 😡
Heute morgen versuchte Xaver wieder, mich in Betrieb zu nehmen. Leider immer noch nichts – immer noch derselbe Fehler 😭

Irgendeine Synapse (= Schaltkreis oder Kontakt), Nerv (= Kabel) oder inneres Organ (= OBC, DCDC-Wandler, Relais, oder wie sie alle heissen) hat einen Wackelkontakt oder ist teilweise defekt.

 

Wie sehen Xaver und ich nun den weiteren Verlauf unserer Reise?
Wenn mein Mechaniker in der Microlinowerkstatt in Küsnacht ZH den Fehler nicht findet und reparieren kann, so wird aus unserer geplanten Reise nichts. Zumindest dieses Jahr nichts. Wenn ich Salzwasser in meinem Wischwasser hätte, so würde ich heulen.

Wir haben uns einen letzten Abfahrtstermin gesetzt. Dieser ist diesen Samstagmorgen, 18.07.2026. Wenn wir später abreisen, so könnte es gut sein, dass wir dann anfangs September an der Westküste Norwegens in die unbeständigen Herbsttage/-stürme kommen würden. Wir beide wissen nicht, ob wir da bei schlechtem Wetter die Fährüberfahrten unbeschadet überstehen würden: Xaver wegen Übelkeit, ich wegen Salzwasser

So ein Sch… – verzögert sich unser Start? 😥🤔

Xaver ist nun fast fertig mit seinen Bastelarbeiten. Nun wollte er mich nochmals umstellen und draussen ein schönes Foto von meinem neuinstallierten Gepäckträger machen.

Aber – was mache ich?
Ich gebe ihm die Fehlermeldung «Störung Antriebsbatterie» zurück. Ich darf hier nicht die Worte wiedergeben, die sich in Xaver’s Kopf gebildet haben (😡💀🥵🥶🤬…: und Symbole, die es noch gar nicht gibt).

Nun lädt er meine 12V-Batterie und hofft (ich natürlich auch), dass dann der Fehler verschwindet.

Ein kleiner Verdacht:
Hat möglicherweise mein OBD2-Steckdose immer Strom? Und das Testgerät saugt immer an meiner 12V-Batterie?
Daran hängt nämlich MM’s Online-Überwachungs-Beta-Testgerät.

Sonst
– am Dienstag KEIN Nachladen bei «GeölterBlitz» (Twizyfreund im Süddeutschen) 🥹
– am Donnerstag KEIN Übernachten bei Twizy-Schäfer (Twizyfreunde im Norddeutschen) 🥹

Hoffen wir, dass ich nach Stunden des Nachladens wieder funktioniere.

Abfahrtstermin nun definitiv 😍

Nach langem Hin und Her haben Xaver und ich uns nun entschlossen, den Termin zu fixieren. Der Start erfolgt am Montag, den 13.07.2026. 

Warum erst dann?
Xaver kann es nicht lassen und optimiert (oder vielleicht besser: «verschlimmbessert») mich noch dauernd.

Was wurde schon gemacht?
– ein Zusatzlader, damit ich schneller satt bin
– Tattoo mit der Route (siehe Foto)

Hier siehst du ungefähr, wo unsere Route entlang führt.

Was fehlt noch?
– sein Bett (zum Glück werde ich da nicht angebohrt)
– der Gepäckträger (Auah – das gibt ja 4 Löcher in meine Heckklappe)
– etwas Kabelführung für Xavers Bequemlichkeit
– Zirkusauftritt eines Enkelkindes von Xaver
– …

Wohin geht’s?
Wir starten zum zweiten Versuch Richtung Norden. Der grosse Unterschied zum ersten Versuch ist, dass wir beide keinen Stress haben.
Xavers Frau hat uns 2 – 3 Monate «frei» gegeben. Der nächste wichtige Termin ist der 30.10.2026. Denn dann feiert sie ihren 60. Geburtstag (leider nicht wie geplant im neu eröffneten Restaurant Sigristenhaus. Das öffnet laut Plan erst gegen Ende November)

21.07.2023: Monsteretappe nach Hause

1. grosse Microlinotour

Das Ende der langen Tour naht. Das Zuhause kommt immer mehr in Sicht 🤗. Aber alles schön der Reihe nach.

Nun war es langsam wieder soweit. Die ersten Hügel und Höhenzüge kamen nicht nur in Sicht. Sondern es galt auch, sie auf allen vier Rädern zu erklimmen. Ich war mich das nach dieser langen „Flachlandzeit“ fast nicht mehr gewöhnt. Auch Xaver nicht. Er drückte ab und zu etwas zu „Verbraucherisch“ auf mein Strompedal. Aber ein Blick auf den Balken brachte ihn immer wieder zur Vernunft.
Aber schöner als das ewig Flache war es auf jeden Fall.

Viel Nennenswertes passierte heute nicht. Ohne grosse Verfahrerei schafften wir gemeinsam die verschiedenen Abschnitte.

Aber gegen Abend – uiuiui
Xaver kam in Bad Dürrheim beim Pizzaessen auf die Idee, doch eventuell vielleicht mal Versuchsweise noch weiter zu fahren. Ja vielleicht gar bis nach Hause. Und tatsächlich waren wir schon nach-kurzer Zeit in Schaffhausen und Fehraltorf. Dort schlürfte ich müde Strom, währenddessen Xaver ein bisschen döste. Von da an waren es nur noch läppische (nicht lippische) 67km.

Ende gut – alles gut. Gegen 04:00 Uhr fuhren wir zuhause in die heimische Garage.

 

20.07.2023: Mathematikum und Hochzeitskleider 🤔

1. grosse Microlinotour

Nach dem erholsamen Tag ging es nun weiter. Die Route wurde so auf mich zugeschnitten, dass ich mit möglichst wenig Energie möglichst weit kam. Das hiess: das Rauf und Runter vermeiden, nicht unbedingt auf vielbefahrenen Schnellstrassen (Verkehrshindernis, da das Beschleunigen sehr moderat ausgeführt wird).

Für Giessen bekam Xaver „Hausaufgaben“: er sollte unbedingt ins Mathematikum. Doch leider klappte dies nicht, da es um 17:00 Uhr schloss. Und für eine halbe Stunde wollte Xaver dann doch nicht rein. Bei der Rückkehr bemerkte ich irgendwie fast nichts von Ähnlichem wie Bedauern 😢. Auch seine Kinder hatten Wünsche: er sollte in einem Brautkleidshop umsehen 🤔🤣. Das tat er dann auch nicht. Dafür genehmigte er sich ein Eis.

Wir fuhren dann noch etwas mehr ls eine halbe Akkuladung weiter.

 

19.07.2023: alte Isettabesitzer erfreut

1. grosse Microlinotour

Endlich (fast) mal einen Ruhetag.

Die Twizyfreunde hatten Xaver zu einem zusätzlichen Aufenthalt bei ihnen eingeladen. Überredungdkunst brauchten sie nicht gross anzuwenden. Auch Xaver konnten ihn gut gebrauchen. Ich durfte fast den ganzen Tag auf meinen vier Reifen stehen. Währenddessen besuchte Xaver mit dem Herrn des Hauses ein „Gruselhaus“. Eigentlich ein Kunstobjekt in Lemgo: das Junkermuseum. Darin fühlt man sich wie in einem Hexenhaus. Von überall her hätte plötzlich eine knochige Hand hervorschnellen können. Putztechnisch eine absolute Kathastrophe (dh. unmöglich).

Am Nachmittag kam dann ich kurz zum Einsatz. Ein Onkel lernte vor rund 50 Jahren seine zukünftige Frau in einer Isetta kennen. Nun wollten unsere Gastgeber dieses Paar mit mir überraschen. Was ihnen auch gelang. Nacheinander wurden sie durchs Quartier gekurvt. Die Tante meinte, dass ihr Mann wahrscheinlich in der Nacht von dieser Fahrt und von ihren gemeinsamen „Isettazeiten“ träumen wird.

Nach diesem schönen Event ging es zurück. Ich konnte wieder vor mich hindösen. Xaver besuchte mit den Gastgebern Paderborn mit seinen vielen Quellen und dem Dom. Baden durfte er nicht. Denn er wäre noch nass geworden. Das Abendpicknick auf dem „hohen Berg“ fiel dem Regen zum Opfer. Der Ausklang fand dann auf der Terrasse bei einem guten Glas Wein statt.

 

18.07.2023: Sid auf dem Catwalk

1. grosse Microlinotour

Heute war ein wundervoller Tag für mich. Aber schön der Reihe nach.

Am frühen Morgen ging es wieder auf die Strecke. Streckenmässig würde es keine Rekorddistanz. Wir wollten aber beizeiten bei unseren Twizyfreunden und meinem Chirurgen eintreffen (nicht zur Kontrolle meiner OP 😉). Xaver hatte bei seinem Navi „kürzeste Distanz“ eingegeben. Das hiess für uns, mitten durch Hannover zu manövrieren. Und hier war dann mein Catwalk. Ein Mercedesfahrer (sein Auto war mindestens doppelt so lang, einfach riesig) nannte mich bei einem Rotlicht „geiles Auto“. Beim Laden in Ronnenberg erhielt ich viele Komplimente. Einer wollte die Bestelladresse. Ein Elektrobusfahrer hielt extra an, um mit Xaver einen kleinen Schwatz abzuhalten (Reichweite? Ladezeit? Will unbedingt haben!). Eigentlich hätte er fahren sollen 😂.

Auf der Strecke zum Tagesziel gab es dann noch eine Überraschung für uns: einen kleinen Pass, Nienstedter Pass. Es kamen (fast) Heimatgefühle auf 😂. Den Rest rollten wir zügig mit dem Arbeitsverkehr ab.

Ach, Xaver konnte es nicht lassen, an ein paar Ampeln Audis und Mercedes dumm aussehen zu lassen 😉 (Boost rein – Pedal durchdrücken – und tschüss). Das liess Freude aufkommen.

 

17.07.2023: Hamburg diesmal erfolgreich umfahren 😉

1. grosse Microlinotour

Heute starteten wir vollgeladen von Christiansfeld aus. Dort musste mich übrigens Xaver an einer anderen Station anschliessen. Diesmal funktionierte sie nicht, obwohl sie in der EnBW-App als frei und verfügbar aufgeführt war 🤔. Aber das wird nicht das letzte Mal so sein 😭. Schon bald fuhren meine Räder wieder auf deutschen Strassen. Und damit auch leider wieder nervösere und gestresstere AutofahrerInnen (hier musste Xaver gendern. Denn es gibt auch sehr nervöse und aggressive Autofahrerinnen).
Aber zurück auf die Strasse. Diesmal hatte Xaver eine weiträumige Umfahrung via Neumünster nach Reinbek geplant. Wir hätten zwar das Angebot eines riesigen Microlino-Fans gehabt, unmittelbar bei St. Pauli parken/laden und übernachten zu können. Aber das war uns einfach zu viel Stadt und zu viel Verkehr. Dieser Fan war fürs 1. Microlinotreffen in der Schweiz angemeldet gewesen (mit seinem neuen Tesla X). Leider kam dann etwas dazwischen. Und vielleicht hat er jetzt auch seinen Microlino 😍.
Zum Glück bin ich nicht wasserscheu. Beim Laden in Neumünster schüttete es nicht nur von oben, sondern auch von der Seite. Zum Glück war Xaver zu dieser Zeit in einem Restaurant (inkl. Flucht von der Gartenterrasse ins Restaurant). Regen hätte zwar schön gemacht: bei mir ist keine Steigerung möglich, aber bei …🤔😂.
Danach kurvten wir wieder bei Sonnenschein (und ab und zu bei Regen) Richtung Reinbek. Xaver hatte sich dort eine Übernachtung gebucht. Ich konnte unmittelbar gegenüber des Hotels meinen Akku vollschlagen. Danach ging es in die Tiefgarage.

 

16.07.2023: Zwei grossen Brücken über- und Dänemark durchquert

1. grosse Microlinotour

Heute war ein harter Tag. Nicht nur unbedingt wegen der Länge des Tages, sondern wegen der beiden langen Brücken über das Meer. Beim Nordwärtsfahren war es gefühlt windstill. Bei der Rückfahrt überhaupt nicht. Xaver musste mich immer wieder nachkorrigieren, damit ich schön in der Spur blieb. Wir starteten schon kurz vor fünf. Wir planten dem stressigen Fahren mit Sonntagsausflüglern und Ferienverkehr aus dem Weg zu gehen. Dies klappe ziemlich gut.

Auf der 1. Brücke machte Xaver noch ein (leicht) unscharfes Foto von der Schnapszahl 11‘111 auf meinem Tacho. Andere Fotos (von Kulturobjekten oder Naturschönheiten) gab es leider nicht. Mitten auf der Strasse anzuhalten, um ein Foto zu machen, ist nicht so unser (vor allem Xavers) Ding 😢.

Wir freuen uns, langsam wieder in die Nähe des Zuhauses zu kommen. Vor allem mal, dass ich mir Xavers englisch nicht mehr anhören muss (Swiss tschörmen inglisch). Auch fäll dann die lästige Suche nach einem Übernachtungsplatz weg. Was ihr ja noch gar nicht wisst: Xaver hat auf der bisherigen Tour erst 3x in einem Bett übernachtet. Die restlichen Nächte schlief er in mir (Embryostellung beim Schlafen 😉)