Nun hatten wir doch den Microlinovertreter in Trondheim aufgesucht. Er war ganz überrascht, einen so weitgereisten Besucher begrüssen zu dürfen. Wenn Xaver ihn richtig verstanden hat, ist er ja erst seit rund einem Monat Vertreter von Microlino.


Ich durfte dann von ihrem Strom geniessen.
Xaver hätte einen anderen Microlino für eine Besichtigungsfahrt erhalten. Da er aber schon so viel fährt, unterhielt er sich lieber kurz mit dem Vertreter. Es tauchten doch einige Fragen zum ganzen Unterfangen auf. Dann ging er auf die Suche nach etwas Essbarem.
Nachdem ich wieder voll war, ging die Reise weiter Süden. Da wir immer noch keine «Stadtliebhaber» sind, «verpassten» wir die Einfahrt in den Stadtkern. Auf dem von uns zurückgelegten Weg fühlte man sich nicht so richtig in einer Stadt. Man merkt schon, dass hier verdichtetes Bauen (noch) nicht kein Thema ist.
Auf dem Weg gab es dann noch ein kleines Übersichtsfoto

Das Hotel war gebucht. Es war lediglich 31km vom Microlino-Standort entfernt. Also nahmen wir uns die Zeit für ein richtiges Volladen. Denn der nächste Ladepunkt befand sich rund 85km mit ca. 500Hm entfernt.
Beim Hotel war eine der ersten Fragen: gibt es draussen Steckdosen zum Nachladen. Es gab sie.
Leider konnten wir sie nicht nutzen. Denn der Juice Booster gab nach kurzem Starten einen Fehler an. Xaver probierte so ziemlich alle möglichen Einstellungen.
Da wir aber aus Gewohnheit sparsam unterwegs sind, sollte es morgen für die noch rund 56km gut reichen. Sonst «leeren» wir unseren Reservekanister (Ecoflow) im Gepäckraum etwas 🤭
Hier ist noch unsere Tagesetappe:

PS:
Diejenigen, die es nicht wissen: In Norwegen (und einigen anderen Regionen) verwenden viele Stromnetze ein sogenanntes IT-Netz (Isolated Terra), bei dem der Schutzleiter keine direkte Verbindung zur Erde hat.