Archiv der Kategorie: Microlino-Blog

01.08.2026: Was wohl das Wetter will 🤔

Heute haben wir schon einen Regenbogen gesehen. Ob das wohl Glück bringt? Auf jeden Fall haben wir den Goldschatz am Ende des Regenbogens nicht gefunden 😥.

Nach diversen Regenfällen während der Nacht waren wir schon am frühen Morgen am Flugplatz beim Laden. Alles tiptop.

Danach mussten wir leider wieder die E4 befahren. Wir waren aber wegen des Verkehraufkommens sehr positiv überrascht.
Einzig Negatives war, dass uns ein Lastwagen mit Anhänger innerorts mit über 60km/h und Gegenverkehr überholt hatte. Der musste es sehr eilig haben.
Auch hier lud ich meinen Akku nach. Xaver schlenderte währenddessen ein bisschen bei den doch frischen Temperaturen etwas herum.

Nach Ladeende wird es auf einer wahrscheinlich angenehmeren Strecke weitergehen.

31.07.2026: E4 ist absolut uninteressant

Unsere nächste Ladestelle war mitten in Hudigsvall. Xaver hatte da schön Zeit, ein paar Fotos für euch zu machen.


Ist das die Freundin von Pinocchio 🤔?


Xavers Schloss zum Herz haben wir hier nicht aufgehängt 🤭

Der erste Teil nach Hudigsvall war noch ganz nach unserem Geschmack: weg vom Hauptverkehr und genügend Zeit nach den (nicht sichtbaren) Elchen Ausschau zu halten 🤭. Wir haben uns schon oft gefragt, wie viele Elche (also die Tiere wie Rudolfs oder Olafs) uns hingegen schon beobachtet haben.  Vermutlich sehr viele.

Irgendwann mussten wir dann aber trotzdem auf die Hauptachse E4. Da war es mit Gemütlichkeit vorbei. Xavers Aufmerksamkeit richtete sich genauso nach hinten wie nach vorne. Das war auch nötig. Rund 45km «mussten» wir das geniessen.

In Sundsvall steuerten wir eine Ladestelle mit rund 20 Anschlüssen. Leider existierte die noch gar nicht: war nur Baustelle. Also suchten wir die nächste und wurden fündig.
Dort luden wir dann über 3 Stunden. Da die Sonne voll auf mich brannte, schwankten die eingespiesenen Ampére zwischen 4 – 13. Immer wieder auf und ab.

Nun fuhren wir mit der Idee im Hintergrund weiter, uns ein schönes Plätzchen zum Übernachten zu suchen. Wenn nicht, würden wir am Flugplatz von Timra nachzuladen.
Lange mussten wir nicht suchen. Es ist zwar nicht der ruhigste Platz. Aber es hat eine Toilette ganz in der Nähe.

31.07.2026: Gemütlich gestartet

Ab heute werden sehr wahrscheinlich die Etappen kürzer. Sie orientieren sich an den vorhandenen Ladestellen. Viele sind als «Privat» gekennzeichnet. Ob wir sie jeweils starten können, entscheidet sich dann immer am Ort selber.

Nach einer kurz verregneten Nacht gab es für Xaver ein nahrhaft und gutes Frühstück. Der Chef wollte noch wissen, ob sein Restauranttipp gut gewesen sei. Natürlich war er das 👍.

Wieder ging es auf wunderbar breiten und fast autofreien Strassen Richtung Enanger, wo wir gerade am Laden sind. Dann nach Hudigsvall. Von dort aus schauen wir dann wieder weiter.

Xaver hatte bis jetzt noch nie eine so bequeme «Morgenblog-Schreibstätte» 🤗

30.07.2026: Superservice von Microlino AG direkt 🤗

Im Nachtrag hat Xaver noch etwas anderes: nämlich den «Hausschlüssel» seiner letzten Übernachtung in Tärnjö 🤭

Nachdem das in Gävle doch noch geklappt hatte, fuhren wir weiter Richtung Norden. Wie schon irgendwo früher mal geschrieben, laden wir jetzt sehr viel häufiger: ist eine nach 40km zu sehen, wird sie angefahren und voll geladen. Sonst könnte es sehr gut passieren, dass erst nach 120km oder mehr die nächste für uns funktionierende zu finden ist.
Dieses Vorhaben könnt ihr auch auf dem Etappenplan sehr gut sehen.

In Bixby funktionierte es problemlos. Aber – kann sich Xaver nicht von den Schulen lösen 🤔? Denn im Hintergrund ist eine solche.

In Sandame hatten wir eine Telefonpause mit Microlino aus Küsnacht. Xaver und der Techniker besprachen ganz genau, was wann wie mit welcher Konstellation passiert ist. Xaver wusste natürlich nicht mehr alles. Was den Ladefehler ausgelöst hatte, konnte nicht genau eruiert werden (wegen den fehlenden Infos von Xaver). Er darf aber jederzeit wieder telefonieren.
Herzlichen Dank an Microlino AG 🤗🤗🤗🤗🤗.

In diesem Ort hatten wir dann auch wieder geladen. Wir beschlossen auch, da es doch schon 15:30 Uhr war, nicht mehr weit zu fahren: nur noch bis Söderhamn
Schnell ein Hotelzimmer gebucht – dann konnte ruhig bis 98% geladen werden. Übrigens wieder ohne Probleme.

Der Hotelier empfahl Xaver ein Restaurant zum Essen, da sein Koch wegen einer Familiensache nicht anwesend war. Dieses Restaurant war tatsächlich gut und hatte einen sehr eigenen Charakter: sehr empfehlenswert.

Aussicht vom Sitzplatz


Blick auf die Gartenterrasse


So heisst es

Hier noch ein paar Eindrücke vom Ort:

Hier noch die Tagesetappe:

30.07.2026: Schon in Gävle – schon wieder Ladestartschwierigkeiten

Nachdem wir eine wunderbar ruhige Nacht im Eisenbahnwagen verbracht hatten, ging es gemütlich in Richtung Gävle. Einen Teil davon mussten wir auf der 56 fahren, was zu den eher unattraktiven Teilen gehörte, was vor allem den Verkehr betraf. Der Rest war aber sehr angenehm. Auf der Nebenstrasse irgendwo im Nirgendwo kreuzte zum ersten Male ein kleiner Hirsch oder ein Reh unsere Bahnen. Leider kein Elch 😥. Oder vielleicht ein ganz junger, noch ohne Geweih 🤔?

In Gävle angekommen, fanden wir sofort die ausgesuchte Ladestelle. Da wir den Ecoflow wieder laden mussten (letzte Nacht spendete er mir 2.1kWh), kam die Verteilerbox wieder ins Spiel. Der Ladestart ging ohne Probleme vonstatten. Leider unterbrach ich meinen Ladevorgang wieder grundlos. Xaver schaltete mich komplett aus und wieder ein. Danach funktionierte ich wieder und lud.

Wir werden in nächster Zeit mal das Diagnosegerät von Microlino anhängen und via Fernwartung die Fehler auslesen lassen. Vielleicht hat sich da ein Fehler eingeschlichen, der richtig gelöscht werden muss. Xaver hat sie schon via Email angeschrieben.

29.07.2026: Eisenbahnfans – ein Ziel für euch

Per Zufall entdeckt – wir übernachten an einem stillgelegten Bahnhof in Tärnsjö.

Heute war wieder mal so ein ladetechnisch durchzogener Tag.  Wir fuhren ja Richtung Uppsala – bis Enköping. Denn dort beschlossen wir, direkt nach Gävle zu fahren. In Enköping hatten wir einen Ladepaltz mit über 20 Typ2-Dosen. Leider brachten wir sie mit nichts zum Starten. Auch die Hilfe einer Dame half nichts.
Aber im Ort gab es noch eine andere Ladestelle. Die funktionierte dann gut. Wir blieben, bis ich voll war.

Jetzt war es aber schon fast 15:00 Uhr. Mit nicht ganz 100km und auf einer Schnellstrasse war das ohne Zwischenladen nicht möglich. Aber wir entdeckten, dass es in Heby noch zwei Ladestellen gab. An der ersten konnten wir dann wieder nicht laden. Die Säule baute zwar auf, brach dann immer kurz darauf ab. Könnte es daran gelegen haben, dass es eine 11kW-Säule war? Oder war jetzt hier das Problem, dass sie Schieflastiges nicht akzeptierte?
Aber es gab ja noch eine andere Stelle. Dort funktionierte es dann. Aber auch nur wieder via Direktzahlung. Auf Xavers Kreditkarte wurde bis am Abend noch nichts abgebucht, obwohl wir rund 3.5kWh nachgeladen hatten.

Die geben keinen Strom mehr

Dank dem, dass Gävle noch zu weit weg war, fanden wir die Unterkunft in Tärnsjö – siehe Fotos. Xaver hat die ganzen Waggons für sich alleine 🤗

 

Und hier wieder die Tagesetappe

29.07.2026: Morgenstund hat Gold im Mund

Heute Morgen erwachte Xaver um 04:30 Uhr. Als er aus dem Fenster sah, konnte er schon das Morgenrot im Osten sehen.
Wow – einfach wunderschön

Wir machten uns aber noch nicht auf den Weg, sondern schliefen weiter. Erst um ca. 06:30 Uhr begannen wir wieder mit dem Einpacken. Nach dem kleinen Waldfrühstück ging es dann weiter.

Da Xaver gestern eine schöne, etwas vom Verkehr befreite Route gewählt hatte, konnten wir also ohne «Vollgas zu geben» über Land fahren. Die E18Ö ist für gemütliche FahrerInnen zu empfehlen: abseits und vielfach alleine unterwegs.

In einem Vorort von Västeras machten wir dann unsere Lade- und Blogpause. Links auf dem Bild ist das Blogbüro 🤭.

Wenn wir dann fertig sind, geht es Richtung Uppsala weiter.

28.07.2026: Wie klein doch die Welt ist

Auf der Fahrt an den Schlafplatz erreichte uns ein schöner Anruf. Hätten wir das heute morgen gewusst, so hätten wir die Route anders gelegt.

Nach der Apfel- und Ladepause ging es weiter Richtung Askersund. Leider hatte Xaver die Route des Navi zu wenig genau betrachtet. Denn plötzlich fuhren sie auf der E20. Dort herrschte viel mehr Verkehr. Und die Lastwagen drängten. So blieb uns nicht viel anderes übrig als schneller als gewollt zu fahren.
Die Ladeanzeige sank schneller als geplant. Doch immer noch mit genügend Sicherheitsreserve erreichten wir den geplanten Ladepunkt. Der geplante existiert nicht mehr (ist verschlossen). Aber gegenüber gab es etliche, die nicht eingezeichnet sind. Xaver musste schon wieder eine neue Lade-App installieren. Dies lohnte sich diesmal. Denn mit dieser war das Laden an diesem Punkt gratis 🤗.
Aber auch hier hatten wir zwei Ladeabbrüche. Ich vermute mal, dass es diesmal die Säule war. Noch nicht voll, brachen wir wieder auf.
Warum? Beim nächsten Ladestopp funktionierte alles bestens.

Von Askersund nach Örebro passte Xaver besser auf und wählte einen Zwischenpunkt. So konnten sie gemütlich über Land «cruisen». In Örebro gab es dann für mich Strom und für Xaver einen Salat.

Während dieser Pause schaltete Xaver einen Kommentar frei. Aus diesem Kommentar konnte er entnehmen, dass Andreas (ein fleissiger Leser) auf der anderen Seite des Vätternsee gewesen wäre. Wir hätten rund 80km zurückfahren müssen, mit zeitlichem Aufwand von rund 2 Stunden. Wir setzten uns ein Zeitlimit, bis wir entweder weiterfahren oder zu ihnen fahren würden.

Da wir innerhalb dieser Zeit nichts hörten, fuhren wir unseres Weges weiter. Auf dem Weg zum Schlafplatz erreichte uns dann doch noch Andreas per Telefon. Es wurde ein schönes Gespräch mit Tipps zu unserer Route. Herzlichen Dank, Andreas.

Am Schlafplatz angekommen, durfte ich dann noch etwas Strom aus der Ecoflow laden.

Hier ist noch die Tagesetappe:

Morgen geht es dann weiter Richtung Västeras.

28.07.2026: Neuer Tag – neues Glück

Heute scheint die Sonne. Aber ein lästiger Wind lässt Xaver die Temperaturen als viel kälter wahrnehmen. Ich bin kein Weichei und es macht mir nichts aus.

Xaver war grundsätzlich mit dem Hotel Scandic Elmia zufrieden. Aber – sie konnten gestern zuerst seine Buchung nicht finden. Dann betrat plötzlich mitten in der Nacht jemand sein Zimmer. Diese Person kam nicht ins Sichtfeld von Xaver. Xaver liess sich dadurch nicht gross stören, erwachte kurz und schlief dann wieder tief und fest weiter.
An der Reception wussten sie heute Morgen davon. Sie entschuldigten sich und gaben Xaver dafür einen Gutschein für ein Frühstück in einem Scandic Hotel.

Nach dem guten und sehr reichhaltigen Frühstück ging es Richtung Norden, mehr oder weniger dem Vätternsee entlang. Oft waren wir lange Strecken einsam und alleine unterwegs.

 

Mal etwas Statistik:
(was Xaver eigentlich schon gestern schreiben wollte)
Anzahl Tage: 10 Tage
Gefahrene Kilometer: 2’057km
Gesamtverbrauch: 151.72kWh
Durchschnittlicher Verbrauch auf 100km: 7.38kWh
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 44km/h

Bald geht es weiter Richtung Motala – Askersund – Örebro

27.07.2026: gemütlich ja – aber wie lange 🤔

Leider ist der Tag nicht so entspannend verlaufen, wie wir es uns eigentlich vorgestellt hatten.

Die Fahrt war sensationell. Wir fuhren nach der Kaffee- und Ladepause nicht die schnellste und direkteste Strecke. Wir nahmen die zweite Wahl des Navis. Lange Abschnitte schienen wir beide allein zu sein. Die längere Fahrt auf Schotter durch einsame Wälder war einfach herrlich. Fast wie zuhause im Fallenfluhwald.

Da Xaver schon ein Hotelzimmer gebucht hatte und das Zimmer erst ab 16:00 Uhr bezogen werden konnte, machten wir irgendwo im Grünen einen verspäteten Mittagsstopp. Niemand störte uns bei diesem Halt, nicht mal ein Elch 😥.

Im Verlaufe des Nachmittags machten wir uns wieder auf die Felgen. Xaver wollte mich an die Säule hängen und er duschen und Blog schreiben. Aber das kam etwas anders als gedacht.

Beim Hotel gab es rund 20 22kW-Ladesäulen. Eigentlich herrlich. Xaver schloss mich an. Der Juice-Booster (das Typ2-Kabel) leuchtete, wie es sollte. Doch bei mir tat sich nichts: weder im Display noch beim OBC-Lüfter. Also an eine andere Säule umhängen – auch nichts.
Wo gibt es die nächste Ladesäule? Gemeinsam gings dorthin. Zuerst lud ich ein wenig. Dann gab es wieder Ladeabbruch bei mir.
Nächste Ladeort – sind nicht mehr vorhanden.
Nächster Ladeort beim Golfplatz. Dort fing ich endlich an zu laden.

Aber mit Xavers Dusche, Erholung und Blogschreiben wurde nichts. Denn all das war im Hotelzimmer. Auch das Ipad für die Routenaufzeichnung.

Zurück im Hotel probierte es Xaver nochmals mit Laden. Jetzt funktionierte es plötzlich.

Ja – so ist das Leben: der Mensch denkt – Gott lenkt

Hier noch die Tagesroute: