24.07.2026: erste Insel betreten 👏

Nach Apenrade wurden die Strassen irgendwie langweiliger. Xaver hatte oft das Gefühl, dass er kilometerweise überhaupt keine Lenkbewegung machen musste. Ausser bei den selten gewordenen Kreiseln.

Der Fahrstil der anderen Automobilisten hatte sich aber verändert. Die einen nahmen sehr viel Rücksicht auf mich, den kleinen Verkehrsteilnehmer. Andere hingegen überholten seitlich relativ knapp.
Aber was uns am meisten auf die Nerven gegangen war: die Durchfahrt durch Kolding 😡: Stau über mehrere Kilometer. Der Grund: ein Rotlicht. Jetzt war Xaver sehr froh, dass ich elektrisch bin. So war der Energieverbrauch sehr gering. Wir brauchten fast gleich lange wie für die Fahrt von Apenrade bis Kolding
Bei dieser Gelegenheit waren wir sehr froh, die uns empfohlenen Städte wie Hamburg weiträumig umfahren zu haben.

Kurz nach diesem Ärger fuhren wir über die alte Brücke auf die erste Insel. Am anderen Ende verweilten wir dann eine längere Zeit. Ich füllte wieder meinen Akku. Xaver lief zurück auf die Brücke und machte ein paar Fotos. Sie sieht schon eindrücklich aus.
Nicht weit davon entfernt ist die Autobahnbrücke. Die haben wir bewusst vermieden: gemütlicher Fahren ist einfach schöner – man sieht auch viel mehr.

Sah da Xaver möglicherweise den einzigen Elch der ganzen Tour? 🤔

Xaver überlegte sich schon bald, wo er übernachten wollte. Da er trotz Pause und Nickerchen noch etwas müde war, beschloss er nicht mehr allzu weit zu fahren. In Odense fand er für uns zwei eine geeignetes Hotel: 1 Bett und mehrere Ladestellen.

Nun ruhen wir uns aus, bevor es morgen über die erste grosse Brücke auf die Hauptinsel Dänemarks geht.

Hier noch die Tagesetappe

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