Heute ist es soweit. Wir betreten Skandinavien, genauer Schweden.
Nach dem reichhaltigen und sehr feinen Morgenessen ging es dann Richtung Kopenhagen bzw Kastrup. Die Strassen waren grösstenteils leer.
Mitten in Kopenhagen machte Xaver einen kleinen Fahrfehler, aber grosse AbkĂŒrzung. Die Strasse war nur fĂŒr Busse freigegeben. Er sah es einfach zu spĂ€t đ. Und das Navi zeigte es auch nicht an. Falls es eine Busse geben sollte, geht das ganz auf Kosten von Xaver. Also Post aus DĂ€nemark öffnen und bezahlen, gĂ€ll Trudi đ€.
In Kastrup legten wir noch einen kurzen Ladehalt ein, um auch bei möglichen Umleitungen noch genug Saft im Akku zu haben.
Dann kam fĂŒr uns die «Raserstrecke» Richtung Malmö: zuerst der Tunnel, dann die grosse BrĂŒcke. Xaver und ich staunten ĂŒber die Durchschnittsgeschwindigkeit. Obwohl wir rund 85km/h fuhren, ging der Wert zurĂŒck. Er mĂŒsste viel höher sein.
Bei fast schönem Wetter ĂŒberquerten wir zĂŒgig das Meer. Um ca 09:30 Uhr ĂŒberfuhren wir die Grenze nach Schweden, mitten auf der BrĂŒcke.
Der Zoll war kein Problem. Er wollte nichts sehen. Lediglich ein leichtes LĂ€cheln zeigte sich in seinem Gesicht.
Malmö war gefĂŒhlt auch so leer wie Kopenhagen. Es ist halt Sonntagmorgen.
Ein riesiger Nachteil hat Malmö. Fast jeder FussgĂ€ngerstreifen ist erhöht. Um auf diese Erhöhung zu kommen, hat es flache Rampen fĂŒr Normalspur und in der Mitte eine steilere. Die Stadtplaner haben ĂŒberhaupt nicht an uns Microlinos gedacht. Denn mit zwei Reifen kann man eine flachere nehmen. Die beiden anderen rumpeln dann ziemlich stark, wenn die Geschwindigkeit zu hoch ist (es sind 40er-Tafeln).
In Lomma beim McDonald luden wir dann wieder auf: Xaver seine Lebensgeister, ich meinen Akku.
Soeben konnten wir eine Seniorengruppe mit Infos versorgen. Sie kamen aus Deutschland und reisten im Car Richtung Stockholm. Sie durchlöcherten uns mit Fragen.

Hier laden wir nun wieder auf 100%. Dann geht es Richtung Norden bzw Nordosten.