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Ich bin ein Twizy mit Jahrgang 2012. Seit 2013 sind Xaver und ich ein Team, sommers wie winters. Ab 13.10.2022 gehöre nun auch ich, ein Microlino, zur Familie.

31.08.2026: Willkommen in Deutschland – erstes Mobilfunknetz getroffen 😥

So was freut uns natürlich sehr -> wir sind seit Start in einem seeehr schwachen Neztbereich gelandet 😥. Darum lassen wir das mit den Bilder hochladen noch sein.

Aber ansonsten war die Überfahrt von Oslo nach Kiel kein Problem. Einzig die Enge, die Masse von Menschen/ Autos erdrückte uns fast.

Aber bei der Ankunft gab es doch ein paar Fotos:

In Kiel hatte Xaver das einzig Richtige für uns gemacht: schleunigst hier raus und wieder die Weite fühlen/spüren.
Er hatte schon in Oslo den ersten Ladepunkt ausgewählt: in Bissee. Da sind wir nun momentan.

Weiter wird es dann in Richtung Bad Oldesloe gehen, wo wir dann wieder auf «Alten Spuren» Richtung Heimat rasen.

Das mit dem Rasen ist zwar noch offen. Wir sind uns noch nicht ganz im Klaren, ob wir möglichst lange Etappen (-> schnell zuhause, aber erschöpft) oder eher gemütliche Etappen (-> länger unterwegs, aber weniger erschöpft) machen werden.
Das wird sich dann jeweils nach Verfassung von uns beiden zeigen.

30.08.2026: nur kurzer Zwischenstand

Heute gibt es keinen grossen Bericht.

Grund: Xaver tippt ihn im Handy -> Fehler für Fehler (Speckfinger sind zu gross 🤭). In der Kajüte hat er kein Empfang 😢 (ausser er zahlt)

Die Fahrt war problemlos. Bis auf eine verpasste Ausfahrt in einem Kreisel.

Auf dem Sammelplatz wurde ich wie ein Exot gemieden. Ich war ja auch das einzig vernünftige Verkehrsmittel.

Seit nun 14:00 Uhr habe ich bis ca. 10:00 Uhr Ruhe. Xaver muss die Masse in dieser Enge ertragen. Ein nicht unerheblicher Teil davon scheint jetzt (16:15 Uhr) schon genug Alkohol konsumiert zu haben.

Die fehlenden Fotos sind eingefügt. (Ein paar wenige Fotos werden dann morgen irgendwann eingefügt)


«Saufmeile»

Und die sehr kurze Tagesetappe

29.08.2026: Viel Regen – wenig Sonne 😥

Das, was wir in der Schweiz zu wenig haben, haben die Norweger zuviel. Denn laut Gesprächen mit den Norwegern war dies. einer der regenreichsten Sommer seit Jahren (regenreich heisst hier, dass es sehr häufig, nicht unbedingt immer viel). Für die Landwirtschaft absolut nicht ideal.

Beim Laden in Gjovik fiel Xaver plötzlich auf, dass ihn diese Landschaft ans Mittelland oder Appenzellerland in der Schweiz erinnert. Wären da nur nicht diese roten Häuser 🤭

Auf der Weiterfahrt setzte sich auch der Regen fort. Und ab und zu so stark, dass wir nur noch mit 50km/h fuhren.
In Skytta füllte ich dann nochmals meinen Akku voll. Denn morgen werden es nur noch etwa 26km bis zur Fähre sein. Somit werde ich mit ca. 70% in Kiel starten können 🤗

Hier ist unser Übernachtungsort. Sieht schon ein bisschen auffällig aus (sieht man auf dem Foto nicht so gut)

Auf dem Parkplatz neben dem Hotel sah Xaver dies. Folgende Gedanken tauchten da schnell auf 🤭:
«Wer hat hier wohl den Grössten?» (erster Gedanke)
«Kommt da ganz oben wohl auch noch was raus?» (zweiter Gedanke)

Hier ist noch die Tagesetappe:

uns war gar nicht klar, dass wir nochmals auf über 600müM hochkraxeln.

Morgen geht es dann nach dem Morgenessen an den Pier von ColorLine. Check-In ist bis 12:00 Uhr möglich, die Abfahrt um 14:00 Uhr.
Dort werden wir schauen, ob sie mich als Motorrad annehmen. Mautmässig musste ich für die ganze Tour nichts bezahlen 🤗. Das deutet eigentlich auf Motorrad hin. Mal schauen.

29.08.2026: regnerischer Abschied von Lillehammer

Wir sind uns nicht ganz sicher. Aber Norwegen ist, glauben wir wenigstens, traurig, dass wir bald dieses herrliche Gegend genannt Skandinavien verlassen.

Denn heute morgen regnete es nicht nur, sondern zeitweise ziemlich stark. Das Fahren war so überhaupt nicht interessant.
Jemand hatte uns empfohlen, auf den Schanzentisch zu gehen und die Aussicht zu geniessen. Mach dann mal bei diesem Wetter 😥.

Trotzdem hatten wir schon in Gjovik zwischengeladen. Bei nasser Strasse und mit Regen verbrauche ich leider  viel mehr Energie. Mit vollem Bauch ging es dann nach Jaren, der nächsten Ladestation.

Zum ersten Male trat nun das «Mega-Online-Tool» von Martin in Aktion. Der Ladevorgang war gestartet. Alles schien normal. Somit konnte Xaver ungeniert einen Kaffee geniessen gehen. Knapp war er dort, kam die SMS «Ladeunterbruch bei xx%». Also nichts mit «Lange und gemütlich Kaffee trinken», sondern zurück zu mir.
Der Ladevorgang musste neu gestartet werden.

Nun sind wir immer noch am Laden. Momentan sieht das Wetter ein bisschen besser aus. Aber – wer weiss, für wie lange 🤔. Aussehen tut es noch nicht nach «Eitel-Sonnenschein».

In Hagan, fast 60km von hier, werde ich mir dann nochmals den Bauch vollschlagen. Dann geht es zum Hotel in Skjetten. Xaver hat dieses gewählt, weil es nur 26km vom Quai der Autofähre ColorLine entfernt ist. Und trotzdem noch bezahlbare Parkplätze hat.

Bei diesem «Sch…wetter» hatte Xaver sehr wenig Interesse, Fotos zu machen. Grau in grau sieht auch bei uns in der Schweiz grau in grau aus 🤭

28.08.2026: Nicht alle Norweger sind so nett 😥

Leider verabschiedet sich Norwegen nicht mit der «typisch norwegischen Hilfsbereitschaft» 😥.

Warum nicht?
Wir haben bei Lillehammer Turistsenter anfangs des Städtchens ein Zimmer für eine Übernachtung gemietet. Es ist zugleich auch ein schöner Campingplatz für Wohnmobile bzw Wohnwagen. Wir sahen uns natürlich sofort nach blauen Steckdosen um. Davon gibt es jede Menge. Nun fragte Xaver an der Reception, ob ich meinen Bauch hier füllen darf. Bis jetzt bei direktem Kontakt noch nie ein Problem. Die freundliche Dame an der Reception fragte telefonisch beim ManagerIn nach. Der oder die sagte «nein», weil die «Infrastruktur zu schwach» sei. Nach der maximalen Ladeleistung fragte niemand – einfach kategorisch ablehnen.
Das trübt das positive Schlussbild von Norwegen schon ein bisschen.

Nun laden wir etwa 3km von der Unterkunft entfernt auf. Da es regnet, bleibt Xaver netterweise bei mir und wartet, bis ich wieder satt bin.

Morgen ist geplant, bis an den Rand von Oslo zu fahren, dort zu übernachten und dann übermorgen auf die Fähre zu gehen. Xaver wird heute Abend noch das Hotelzimmer und die Fähre reservieren.

Hier (mit Verspätung) noch die Tagesetappe:

28.08.2026: Norwegen in Trauer

Heute morgen wurden bei Hjerkinn die Flaggen auf Halbmast gesetzt. Da konnten wir uns noch keinen Reim daraus machen. Aber, als wir erfuhren, dass König Harald von Norwegen verstorben ist, wussten wir es.

Aber nichts desto trotz hatten wir unsere Fahrt auf der 29 und 27 genossen.

Als Xaver heute morgen zum Fenster raus schaute, hatte er als erstes mich im Blick 🤗

Und beim Gang auf die Toilette den …

Frisch gestärkt und geändertem Plan ging es dann auf die Fahrt. Geändert deswegen, weil wir nicht auf der E6 fahren wollten, sondern die 27 und 29 nach Ringebu.
Diese Planänderung hatte sich auf jeden Fall gelohnt: wunderschöne Hochebenen, mäandernde Flüsse, Feuchtgebiete und seeeehr wenige AutofahrerInnen.

Hier ein paar Fotos:


Bodenbedeckende Flechten – wahrscheinlich Elchfutter für den Winter


Erstes PV-Dach entdeckt

Diese Stück Fahrt wird wahrscheinlich unseren Rekordverbrauch anzeigen 😍

Wir schreiben natürlich nicht, dass es von rund 1’000müM auf etwa 250müM runter ging 😉

Nun sind wir am Laden. Sobald wir hier fertig sind, geht es bis zum Ortsanfang von Lillehammer, wo wir nächtigen werden.

27.08.2026: Heute nur «Fahrt nach oben»

Heute ging es fast nur «rauf». Darum stieg auch der Verbrauch rapide: 9.3kWh/100km (Quelle: Onlinetool von Martin)

Für Normalos: an dieser Stelle schlägt das CCS-Herz höher. Sowohl Tesla-Supercharger als auch Ionity findet man hier. Man könnte fast sagen: zu Genüge.
Aber nur EINE AC-Steckdose 😭
Xaver machte dann doch noch ein Foto von der AC-Ladestation inkl. Restaurant in Fagerhaug.

Nach fast vier Stunden ging es dann weiter. Nach rund 12km wollte er nochmals meinen Akku vollladen, da es ab diesem Punkt mehrheitlich nur noch rauf ging.
Am Ladeende hatte er dann seit Langem wieder mal den Fehler «Defekte Antriebsbatterie» in der Anzeige. Notschalter aus – Notschalter ein – und das Problem war weg.
Wir sahen beim Laden auch den ersten Sessellift. Oppdal scheint also auch so etwas wie ein Skiort zu sein.

Links vom Laternenpfahl ist der Sessellift

Auf der Strecke nach oben hätte es an verschiedenen Orten schöne Fotos gegeben. Aber leider waren immer wieder andere Automobilisten hinter uns. Einige konnte er trotzdem schiessen.


Beim «Wasserfall» talwärts


… und talaufwärts


Höhe fast geschafft – wunderschöne Hochebene

Bald waren wir dann  in der Unterkunft. Ich durfte wieder «nuckeln». Da es morgen zuerst noch ein bisschen raufgeht und dann sehr moderat runter, hat er mich fast vollgeladen.
Hier noch Bilder von der Hotelumgebung

Das ist diesmal nicht Xaver. Aber wer könnte es sein?

Hier ist noch die Tagesetappe (diesmal nachgezeichnet, da Xaver den ersten Teil vergessen hat aufzunehmen 😡)

 

Heute haben wir eine wichtige Planänderung ins Auge gefasst. Wir werden die Autofähre von Oslo nach Kiel nehmen. Das erspart uns geschätzte 5 Tage Fahrt und noch viel mehr Ladestopps 🤗
Wann wir in Oslo sein werden, wissen wir noch nicht. Laut Googlemaps sind wir noch rund 370km entfernt.

PS:
Anmerkung für Micheal (Carbonpegasus) und Peter (GeölteBlitz):
Das Bodensee-Twizy-Treffen hat erst dritte Priorität 😉🤭
Die Prioritätenreihenfolge:
– Trudi, die beste Hälfte von Xaver
– die Familie mit Kindern und Enkelkindern
– erst dann das Treffen 

27.08.2026: Ladestelle ohne Probleme erreicht

Na – wer sagt’s denn? Wir sind gut 🤗.
Wir haben die Ladestelle ohne Probleme erreicht. Mit noch 26% Akku-Inhalt.

Was wir aber vergessen haben 😥. Wir haben die Aufnahme unserer Route vergessen einzuschalten. Darum wird, eh besser gesagt muss, er die Route einfach als Routenplan nachzeichnen und einfügen. Somit wird es heute Abend zwei Etappen geben.

Wir haben ja schon diverse Schweizer-Automobilisten gesehen. Aber heute wurden wir von jungen Bernern überholt, die uns richtig freundlich zuwinkten.

Als zweites fühlten wir uns heute verfolgt. Ein Traktor mit Anhänger verfolgte uns über eine längere Strecke mit rund 55km/h. Den haben wir aber sicher nicht an uns vorbeigelassen und Gas gegeben 🤭. Dürfen die hier doch so schnell fahren 🤔?

Jetzt brauchen wir wieder mal etwas länger zum Aufladen: so in etwa 3.5 Stunden. Dann geht es weiter Richtung Oppdal. Mal schauen, wie weit uns der Weg heute führt.

Apropos Fotos:
Norwegen ist immer noch stark bewaldet. Es geht immer noch rauf und runter. Es gibt immer noch viele Bächlein, aber weniger Seen.
Darum keine Fotos 😉

26.08.2026: Vertreter bzw Händler ganz überrascht

Nun hatten wir doch den Microlinovertreter in Trondheim aufgesucht. Er war ganz überrascht, einen so weitgereisten Besucher begrüssen zu dürfen. Wenn Xaver ihn richtig verstanden hat, ist er ja erst seit rund einem Monat Vertreter von Microlino.


Ich durfte dann von ihrem Strom geniessen.

Xaver hätte einen anderen Microlino für eine Besichtigungsfahrt erhalten. Da er aber schon so viel fährt, unterhielt er sich lieber kurz mit dem Vertreter. Es tauchten doch einige Fragen zum ganzen Unterfangen auf. Dann ging er auf die Suche nach etwas Essbarem.

Nachdem ich wieder voll war, ging die Reise weiter Süden. Da wir immer noch keine «Stadtliebhaber» sind, «verpassten» wir die Einfahrt in den Stadtkern. Auf dem von uns zurückgelegten Weg fühlte man sich nicht so richtig in einer Stadt. Man merkt schon, dass hier verdichtetes Bauen (noch) nicht kein Thema ist.
Auf dem Weg gab es dann noch ein kleines Übersichtsfoto

Das Hotel war gebucht. Es war lediglich 31km vom Microlino-Standort entfernt. Also nahmen wir uns die Zeit für ein richtiges Volladen. Denn der nächste Ladepunkt befand sich rund 85km mit ca. 500Hm entfernt.

Beim Hotel war eine der ersten Fragen: gibt es draussen Steckdosen zum Nachladen. Es gab sie.
Leider konnten wir sie nicht nutzen. Denn der Juice Booster gab nach kurzem Starten einen Fehler an. Xaver probierte so ziemlich alle möglichen Einstellungen.

Da wir aber aus Gewohnheit sparsam unterwegs sind, sollte es morgen für die noch rund 56km gut reichen. Sonst «leeren» wir unseren Reservekanister (Ecoflow) im Gepäckraum etwas 🤭

Hier ist noch unsere Tagesetappe:

PS:
Diejenigen, die es nicht wissen: In Norwegen (und einigen anderen Regionen) verwenden viele Stromnetze ein sogenanntes IT-Netz (Isolated Terra), bei dem der Schutzleiter keine direkte Verbindung zur Erde hat.

26.08.2026: Wundervolle Morgenstimmung

Heute Morgen herrschte bei der Abfahrt eine wundervolle «Nebelstimmung». Beim Fahren war dann ab und zu dieser Nebel ziemlich dick: Sichtweiten von ca. 30m.

In Steinkjer


In Levanger beim Laden

Und da sahen wir auch noch die geheimnisvolle «Insel von Avalon»

Auf der Fahrt sahen wir dann auch noch diese herrliche Bucht: windstill und glasklar

Nun sind wir schon in Stjordal und laden mich voll. Xaver hat natürlich auch schon ein kleines Stück Apfelkuchen mit einem Kaffee genossen.
Als nächstes Ziel haben wir nun den Microlino-Händler angegeben. Hoffentlich wird die Anfahrt nicht zu kompliziert. Es scheint etwelche Baustellen zu haben.
Sonst gehen wir dann einfach schon ein bisschen südwärts, Richtung Heimat. Es sind ja grob gerechnet «nur noch ca. 2’500km» 🤭