Archiv der Kategorie: Microlino-Blog

19.08.2026: Fähre geschafft – es wurde niemandem übel 🤭

Wir waren heute so gut unterwegs, dass wir die Fähre auch schon genommen haben 🤗.

Die ganze Tagesetappe führte uns durch so schöne Landschaften, dass man es selber erleben muss. Es ist auch so schwierig, die Eindrücke weiterzugeben.
Wichtig für alle Museums- und Geschichtsliebhaber: wir waren in keinem Museum und haben uns auch nicht über Geschehnisse des 2. Weltkrieges beschäftigt 😥😉🤭 (jeder kann sich sein Symbol selber zuteilen)

Hier sind ein paar Fotos des Nachmittages:

Blick zurück auf Narvik


Es war gerade Ebbe


Der Spitz hinten in der Mitte war seeehr lange im Blickfeld


Sehr eindrückliche Felsplatte


Die Fähre fährt in Skarberget ein und wir sind noch nicht da


Bald schluckt sie uns


Sid auf der Fähre (wir waren übrigens 3 Autos und ein Microlino)

Hier ein paar Fotos von der Überfahrt:


Blick zurück (aber nicht Skarberget)


Gegenfähre


Anlegestelle in Bognes

Nach der Überfahrt fuhren wir noch bis zur nächsten Ladestelle in Storjord.

Hier ist noch die Tagesetappe:

Morgen wird es nach Fauske gehen. Dort werden wir uns einen Tag erholen und dem Nichtstun frönen (falls es Xaver gefällt 🤭: gemeint ist das «Nichtstun frönen»)

19.08.2026: Darf ich heute wieder Fähre fahren?

Heute könnte es wieder zu einer Fährenfahrt kommen. Nämlich von Skarberget nach Bognes. Dies ist ein offizieller Teil der E6. Mal schauen.

Endlich sah man heute morgen neben dem tristen Grau auch noch etwas Sonnenartiges durchleuchten. Das war auf unserem Übernachtungsplatz.

Zum Glück bin ich dunkel, sonst würde man noch den Dreck an meiner Seite sehen 🤭. Waschen kann ich mich dann zuhause.

In Setermoen luden wir schon wieder nach. Der Hauptgrund war nicht ich, sondern Xaver: seine Kaffeesucht am Morgen lenkte mich einfach an die Ladesäule und ihn in den Tankstellenshop 😥😉.

Auf der Strecke nach Narvik fielen uns die giftgrünen Moospolster an den Seiten der Strassen auf. Noch schöner sahen die Flecken aus, die noch leuchtend rote Stauden drin hatten.

So gefällt Xaver das Blogschreiben. Aber leider ist es für ihn ziemlich (zu) laut. Er sehnt sich schon wieder nach der Ruhe in der Natur.

Hier sind noch Fotos, die wir auf der Strecke gemacht haben.


Fjord bei Narvik


Brücke bei Narvik

Nun habe ich schon wieder 83%. In rund einer Stunde geht es dann wieder weiter Richtung Ballangen – Skarberget. In Ballangen werden wir nochmals zwischenladen.

18.08.2026: Seh ich schon so aus 🤔

Xaver schaute auf der Strecke mal in den Spiegel. Und das sah er darin 😥😭

Ich glaube, da muss er einiges nach seiner Tour «ausbessern» lassen 🤭.

Während der Fahrt am Nachmittag änderte sich nichts gross. Es blieb mehrheitlich bei Grau in Grau.
Ab und zu zeigte sich doch etwas blauer Himmel.

Kein spektakulärer Fjord, aber doch schön

Hier siehst du die heutige Tagesetappe:

Morgen wird es dann nach Narvik und weiter nach Skarberget gehen. Ob wir dann noch an diesem Tag die Fähre nehmen, wissen wir noch nicht.

18.08.2026: Xavers Einladung zum Kaffee 🤗

Wie klein doch die Welt ist. Warum?
Xaver hatte schon sehr oft bemerkt, dass wir beide (wahrscheinlich vor allem ich, Sid 😉🤭) während der Fahrt fotografiert werde. Als wir nun das so auf die Fähre warteten, reihte sich direkt hinter uns ein älteres, deutsches Paar mit ihrem Camper ein.

Er stieg aus und begann mit Xaver zu schwatzen. Sie hätten uns vor Tagen schon mal überholt: irgendwo in der Nordkappgegend. Sie hätten uns gefilmt.
Auf der rund 40 minütigen Fahrt mit der Fähre luden sie ihn dann zu einem Kaffee in ihrem Wohnmobil ein.. Nun wurde über die schöne Zeit im hohen Norden erzählt. Das ältere Paar ist nun schon seit Mitte Juni unterwegs. Ihr Weg führt sie nun nach Tromsö.

Aber wie war der Rest der Reise?
Dank der sehr freundlichen Gastgeber des Hotels durfte Xaver mich noch an einer Hotelsteckdose vollladen. Ich hatte doch gestern noch 10% verloren 😥 (= Anfahrt zum Hotel und Ausbalancieren).
Xaver fotografierte noch den freundlichen Luchs im Eingangsbereich:

Nur leicht regnerisch, aber immer noch so hässlich grau (Wolken und das Meer) ging es Richtung Olderdalen. Xaver hatte sich während der Nacht entschieden, die Fähre zu nehmen. Denn so ersparen wir und eine «Ladeweile» von rund 3.5 Std.

Gegenüber hätte man eigentlich Schneeberge sehen sollen. Aber die Wolken verhinderten das aufs Beste.

In Olderdalen mussten wir eine halbe Stunde auf die Fähre warten. Die Zeit verging aber sehr schnell. Zumindest für Xaver.

Auf der Fähre durfte ich ganz vorne mitfahren 🤗. So wurde mir nicht übel.

Was uns irgendwie irritiert, ist, dass es hier mehr Schnee bis weit ans Meer heran hat, als im Nordkappbereich

Schon eindrücklich: im linken Tal regnete es wahrscheinlich sehr stark – im Tal daneben leuchtete die Sonne durch

Nun sind wir in Oteren am Laden. Jetzt geht es dann Richtung Bardufoss weiter nach Narvik. Mal schauen, bis wohin es heute gehen wird

17.08.2026: War das bis heute der Höhenrekord 🤔

Wir sind uns nicht sicher, haben aber das Gefühl, heute den «höchsten Pass» der bisherigen Tour überschritten zu haben.

So war das Wetter sehr oft am Nachmittag: regnerisch und dicker Nebel, als wollten einem die Trolle in die Irre führen (oder wären das die Sirenen aus der griechischen Sagenwelt 🤔)

Die Strecke wäre tatsächlich wunderschön gewesen, wenn da …
– die nervösen LKWs nicht so knapp an den Aussenspiegeln vorbeigerast wären
– der Regen nicht die ganze Fotografiererei vermiest hätte
– der Nebel mal sich gelichtet hätte.

Wir haben auch einen Tunnel über eine Strecke umfahren, die es sich alleweil lohnt. Oben ist ein wunderbar gelegenes Hotel, das aber letztes Jahr Trudi und Xaver mit dem Smart #1 gar nicht freundlich behandelte (also sie eigentlich gar nicht bediente, weil sie keine Hotelgäste gewesen waren 😥)


wegen des Wetters leider zu dunkel geraten

Wir wollten ja eigentlich wieder mal draussen schlafen (also ich ja gezwungenermassen fast immer, Xaver sehr oft in einem warmen Bett 😡), aber es regnete zu stark, sodass wir bzw. er in einem Hotel ein Zimmer buchten.

Hier ist noch die heutige Tagesetappe:

wieder mal quer, da es mehrheitlich Richtung Westen ging

Morgen sind wir uns noch im Ungewissen. Wollen wir das erste Mal eine Fähre benutzen (von Olderdalen nach Lyngseidet)? Das wären dann ca. 100km ohne Nachladen bis Oteren
Oder wollen wir auf der E6 bleiben? Mit Nachladen in Lokvollen. Wir sehen uns mal, was das Wetter morgen macht.

17.08.2026: Guthaben an Schönwetter aufgebraucht 🤔

Ist das trist? Wieder beim Start Regen 😥
Aber genau dieses Wetter wünschten sich heute unsere Bauern in der Schweiz.

Blick zurück Richtung Alta

Nun geht es mit jeder meiner Radumdrehungen Richtung Heimat (falls sich Xaver wieder nicht monumental verfahren sollte 🤔 – wäre ja bei seinen Orientierungskünsten kein Problem 🤭😂).

Rund um Alta waren die Verkehrsteilnehmer, vor allem die LKW-Fahrer, viel nervöser. Uns wurde zum ersten Mal Volllicht gegeben und dabei ziemlich nah aufgesessen. Überholen konnte er mich dann erst, als die Strecke wieder übersichtlicher wurde.

Was uns aufgefallen ist: die Landschaft hat sich stark verändert. Man könnte sich fast daheim fühlen.

Da wir doch gemütlich, aber stetig vorwärts gekommen sind, sind wir schon in Burfjord am Laden. Wenn ich 100% voll bin, geht es dann nach Storslett, ca 70km. Dort laden wir wieder voll.
Was wir dann machen, ist momentan noch offen: ein bisschen weiterfahren oder bleiben.

16.08.2026: Regen – Regen – …

Möglicherweise hatten wir bis jetzt Wetterglück. Denn so wie heute Nachmittag hatte es während der ganzen Tour noch nie geregnet. Vor allem noch nie so lange an einem Stück. Der Scheibenwischer lief praktisch während der ganzen Fahrt, also über 109km.

Darum hat Xaver auch keine Fotos zum Veröffentlichen.

Wir sind aber sehr stolz auf uns. Wir hatten nach dieser Strecke immer noch 29% in der Batterie 🤗.

Hier ist die Tagesstrecke:

Morgen wird es dann von Alta aus der E6 entlang nach Burfjord (erste Ladestelle) nach Storslett gehen. Das sind rund 150km bis Storslett. Möglicherweise werden wir noch ein bisschen weiterfahren und dann an einer schönen Stelle draussen schlafen. Hoffentlich macht das Wetter endlich richtig mit (ohne kurze Regengüsse während der Nacht

16.08.2026: Trauriger Abschied 😥

Honningsvag weinte, als wir uns wieder auf den Weg machten. In Nebel verhüllt und mit feinem Regen machte es uns den Abschied schwer.

Auf dem Weg Richtung Heimat fiel uns das Nebelband über dem Meer auf. Ist das die Ankündigung des Herbstes oder sogar des Winters?

Auf dem Hinweg hatten wir dieses Wasserkraftwerk komplett übersehen. Dabei ist eigentlich das Rohr von rechts oben ziemlich gut sichtbar

Fühlt sich ganz heimatlich an

Und dann posierten noch ein paar prächtige Rentiere am Strassenrand. Mit einem normalen Auto wäre man da viel zu schnell vorbeigefahren.

Werbespruch:
Willst du Land, Leute und Gegend sehen,
so musst du mit ’nem Microlino reisen 🤗

Nun laden wir in Olderfjord auf 100% auf. Denn die nächste Etappe ist 106km mit 350Hm. Sie führt uns nach Alta.

15.08.2026: Abschied vom Nordkapp

Wir haben uns einen sehr gemütlichen Tag gemacht. Tut ab und zu auch sehr gut.

So gegen Mittag wollten wir uns wieder Richtung Nordkapp aufmachen. Wir wollten uns verabschieden. Da fiel uns bei der Abfahrt das Schiff im Hintergrund auf. Wer hat wohl wem seine Farbe geklaut 🤔

Ganz aufs Gelände wagten wir uns dann doch nicht. Man weiss ja nie …

Auf dem Weg zurück fiel uns dies auf. Ob das das letzte Mammut ist 🤔? Und wie lange sieht man es noch?

Nun ging es nach Skarsvag, ein schönes Fischerdörfchen knapp neben der Hauptstrecke ans Nordkapp. Hier sollte es laut Paul auch ein schönes, kleines Restaurant geben: Daniels Hus. Er hatte vollkommen recht. Leider war es ausgebucht. Aber einen Kaffee mit Zitronencake gab es trotzdem 🤗. Xaver – dein Bauch wächst 🤔

Während ich unten bleiben konnte, bestieg Xaver den kleinen Hügel. Denn er wollte die Nase des Nordkapps fotografieren. Es sieht aus wie das Horn eines Nashorns.

Aber es gab da auch noch das Murmeltier, das Wache steht. Oder ist es ein Erdhörnchen? (Kangoo weiss es sicher)

Die Trolle haben einen Leckerbissen auf der Anhöhe vergessen

Wäre Trudi dabei gewesen, so wären sie und Xaver heute noch nicht im Hotel. Sie hätte wahrscheinlich nach der Devise gelebt: keine ins Töpfchen – alle ins Kröpfchen (märchenaffine kennen das Märchen)

Hier noch die heutige Tour:

Morgen geht es dann wieder zurück via Olderfjord nach Alta. Die Strecke wird ungefähr 200km  mit einer Nachlademöglichkeit in Olderfjord sein.

❤️ Herzlichstes Dankeschön ❤️

Ich habe es so vielen zu verdanken, dass ich das Heutige, «Eitel Sonnenschein am Nordkapp», erleben durfte. Ich kann nicht alle aufzählen, sondern nur eine Auswahl

Allen voran Trudi, meiner wundervollen Frau, der wundervollsten Frau der Welt:
Du hast dich über jedes noch so kleine, positive Erlebnis mit Land und Leute mit mir gefreut.
Du zeigst in allen Lagen Verständnis für mich und unterstützst mich dabei.
Du hast mich immer wieder aufgebaut, wenn ich wieder mal in ein psychisches Loch gefallen bin und am Aufgeben war.
Wegen dir, mein liebster Schatz, nur wegen dir bin ich schliesslich ans Nordkapp gekommen und konnte diesen wunderschönen Tag erleben.
Herzlichsten Dank dafür – ich ha dich so gärä ❤️

Auch unseren Kindern inkl. Anhang und Enkelkinder verdanke ich viel:
Ihr habt mich seit Anfang immer wieder unterstützt: sei es mit humoristischen Kommentaren, ernsthaften Gedanken, die mich wieder anspornten.
Ihr habt gelächelt (möglicherweise auch ab und zu ein bisschen gespöttelt), aber doch zu 100% unterstützt. Und mitgefiebert. Meine Beiträge werden sogar als Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen.
Euch allen ein herzlichstes Dankeschön

Aber auch unseren lieben Freunde Vera und Thorsten aus Norddeutschland verdanke ich viel.
Da ihr schon seit Längerem von meinem gesundheitlichen Zustand Kenntnis habt, spürtet ihr immer wieder durch meine Beiträge, wenn ich wieder mal «nicht gut drauf» war. Da schicktet ihr mir immer wieder aufbauende Worte: mal ernsthaft, mal humorvoll. Als spürtet ihr, was ich nun jeweils gebraucht habe.
Euch beiden ein herzlichstes Dankeschön

Eine weitere sehr wichtige Stütze mit vielen kleinen technischen Kniffs ist mein lieber Freund Martin.
Du hast mir so oft kleine, aber so hilfreiche Tipps gegeben. Sei es mal beim Laden, oder wenn mal wieder eine technische Frage aufgetaucht ist.
Du hast mir mit deinem Online-Überwachungsgerät etwas so Beruhigendes in die Hände gegeben. Funktionierte mal was nicht, so hast du mir oft bis am nächsten Tag die Lösung präsentiert (mit Sicherheit Nächte geopfert):
Auch dir ein herzlichstes Dankeschön.

Simon und Ivica, zwei Helfer aus dem Microlino-AG-Team.
Auch ihr habt sehr zu meinem erfolgreichen Erlebnis mitgeholfen.
Ivica, du hast meinen Microlino vor der Tour auf Herz und Nieren getestet. Bis jetzt gab es keine Probleme
Simon, du hast mir immer sehr schnell Fragen zu Technischem beantwortet und mich auch oft beruhigt. Du hast sogar mit dem nordischen Gott Freyr, (zuständig für Regen und Sonnenschein) telefoniert und mir Sonne beschert.
Herzlichsten Dank euch beiden

Und einen herzlichstes Dankeschön an all die hier namentlich nicht erwähnten Leserinnen und Leser, die mir durch ihre aufmunternden, humorvollen Kommentare einen kleinen Schub Richtung Nordkapp gegeben haben.