Archiv der Kategorie: Twizyblog

❤️ Ich bin fahrbereit ❤️ – nur noch Abholen, Packen und morgen Abfahren 🤗

Soeben hat Xaver vom Mechaniker den erlösenden Anruf erhalten. Wir können auf Reise gehen 🤗.

Kurz vor Mittag wird mich Xaver abholen kommen. Nach der Heimfahrt wird dann mit Packen (und möglicherweise wieder wegen Platzmangel Auspacken) begonnen.

Dann heisst es Morgen Samstag: Auf geht’s – Richtung Norden

Was haben sie nun gemacht?
– die HV-Batterie wurde gewechselt (Hardwarefehler im Innern des Gehäuses)
– der Inverter wurde gewechselt (Fehler tauchte noch in der Werkstatt auf)

Was haben sie noch zusätzlich gemacht?
– Handbremse wurde frisch eingestellt
– Bremsklötze gewechselt und Fussbremse optimal eingestellt
– Software aktualisiert (VCU: 7.23.2019  /  IPC: 1.4.9  /  BDU: 1.3.4)

🤗 Fehler ziemlich sicher gefunden – ❤️lichen Dank

Meine Mechaniker haben mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit den dummen Fehler gefunden, der mich nun seit dem April regelmässig heimgesucht hatte.
Wenn Xaver es richtig verstanden hat, ist/war es etwas innerhalb des HV-Akkus: wahrscheinlich ein Steuergerät. GeölterBlitz (ein Twizyfreund) sagte einfach: sehr wahrscheinlich das BMS.

Momentan habe ich einen gebrauchten, neu revidierte HV-Akku verbaut. Meinen originalen werden sie zu reparieren versuchen und weiter verwenden.

Nun testen sie mich noch mit Testfahrten, um sicherzugehen, dass ich nun geheilt bin.
Am Freitagmorgen (17.07.2026) werden wir ein Telefon erhalten, ob  «Alles iO» oder «Tut uns leid …» ist.

 

Wie geht es nun weiter?
Unsere Tour wird also Realität. Xaver wird alles Gepäck, das er mir aufhalsen will, bereit stellen. Es wird seeeeehr viel. Er wird auch gleichzeitig eine Liste im Kopf erstellen, was er machen will, falls ich zu wenig Platz habe.
Der Start wird im Verlaufe des Samstags sein. Dann geht es Richtung Norden zu meinen Twizyfreunden im Lippischen.
Der erste, geplante Halt bei GeölterBlitz wird übersprungen, da der Gastgeber und seine Holde mit dem Zeppelin über dem Bodensee rumkurven werden.

Nur so nebenbei:
Mein alter HV-Akku hat nach fast 4 Jahren und rund 36’000km immer noch einen SOH von 98%. Das nenn ich mal einen guten Wert.
Der neue hat 99% 🤗

Mein neuer Hintern 🤭

Nun sind Xaver und ich wieder quitt.
Er liess sich wegen seines Schnarchens die Nase operieren – ich hingegen meinen Hintern.

Ich finde, dass ich nach dieser «Operation» viieeeel besser aussehe. 
Was meint ihr?

Mein Hintern von der Seite ...

... und direkt von hinten

 

Gut zu wissen:
Xaver hat mich operiert. Falls also etwas dem fachmännischen Auge ins Auge sticht -> Reklamationen bei Xaver anbringen (Schrauber-Dummy)

Nachtrag:
Ich bin momentan immer noch in der Werkstatt.
Im besten Falle kann mich Xaver am Freitag (17.07.2026) abholen.
Im schlechtesten Falle im Verlaufe des Sommers 😥😭

16.08.2025: Trauriger Abschied 😥

Nun ist der Moment des Abschiedes gekommen. Nach über 12 Jahren mit vielen wunderschönen Abenteuern auf den Schweizerstrassen trennen wir uns.

Ich ziehe um ins zürcherische Nordregion, du bleibst in den schönen Zentralschweiz.

Der Abschied war absehbar. Um meine Strassentauglichkeit weiterhin erhalten zu können, hättest du viel Geld in die Hände nehmen müssen. Ausser, du hättest selber gebastelt. Doch dafür fehlte dir die Zeit und Energie.
Mein neuer Besitzer Erich ist da voller Tatendrang und kann dies als gelernter Motorradtechniker ohne grossen Probleme lösen.

Vielleicht sieht man sich ja mal wieder. Eventuell beim Bodenseetreffen auf dem Grillplatz Heiligenholz

Nun heisst es – gehen

Microlino meets Twizys: 🤗 oder 😭

Das ist nun aber sehr ungerecht 😠. Xaver spielt uns gegenseitig aus.

Was ist passiert?

Sicht von mir, dem Twizy

Vor einiger Zeit waren ja vier Kollegen von mir, dem Twizy, bei uns im wunderschönen Illgau. Sie kamen aus der nördlichen Bodenseeregion. Nun hatte sich Xaver damals schon spasseshalber für eine mögliche Teilnahme an einem Treffen angemeldet. Und was macht er nun?
Er nimmt am Bodenseetreffen in Zusmarshausen teil. Aber nicht mit mir 😥 – sondern mit Sid, dem Microlino 😠.

Es sind ja schon fast 300km hin und nochmals 300km zurück. Seine Ausrede: er will meine alten Gelenke schonen.
Er schickt mich also langsam in Richtung Rente, sprich «nur noch schonende Touren für mich». Aber so alt fühle ich mich noch gar nicht.

 

Sicht von mir, dem Microlino

Eigentlich möchte ich meinem Stiefbruder schon nicht solche schöne Touren wegnehmen. Aber es muss natürlich schon gesagt werden, dass meine täglichen Reichweiten viel angenehmer für Xaver sind. Auch bin ich mit einer Heizung ausgestattet. Praktisch keine kalte Luftzug ist im Inneren zu spüren.
Ich freue mich aber schon auf diese erste, mehrtägige Reise durch die Schweiz,  Österreich (nur kurz bei Bregenz) und Deutschland.
Wir werden übrigens von Carbonpegasus (ein Twizy-Freak, der seinen Twizy nie mit einem anderen E-mobil betrügen würde) in Memmingen abgeholt, damit sich Xaver sicher nicht bis Zusmarshausen verfährt 😉.

Das ist die geplante Route inkl. Ladestopps:

 

Planungsdetails:

Anfahrt am 05.05.2023:
Strecke: ca 218km
Ladestopps: in Wattwil (CH) und Lochau (A)
Übernachtung und Laden: Allgäuhotel in Memmingen (D)

Treffen in Zusmarshausen am 06.05.2023:
Strecke: 68km hin und 68km zurück
Ladestopps: beim Treffengelände (Innovationspark, Zusmarshausen

Heimfahrt mit zweitägigem Zwischenhalt vom 07. – 09.05.2023:
Strecke bis Zwischenstopp: 114km (ohne Fähre Meersburg – Konstanz)
Ladestopps: Bavendorf (D) und evt. Meersburg (D)
Strecke Heimfahrt: 113km
Ladestopps: Schmerikon oder Schindellegi

Bruder ist da 😍

Nun ist es soweit. Es hat Zuwachs gegeben. Wir sind zu Zweit. Was wir noch überlegen müssen, ist, wer wo stehen darf. Und wo wir geladen werden.
a) Kommt der Stinker raus aus der Garage und wir zwei dürfen drin übernachten?
b) Bleibe ich, der Twizy am alten Ort stehen und mein neuer Bruder steht beim Briefkasten?
c) Kommt die neue Lademöglichkeit in die Garage oder wird sie draussen installiert?
d) Wenn draussen: wo?
e) Wo gibt es eine smarte Zeitschaltuhr, die bis 3 kWh für bis zu 4 Stunden erträgt?

Fragen über Fragen?
Das hättet ihr euch vorher überlegen sollen.

Wir beide auf unseren Ruheplätzen

Testfahrt ist geglückt

Nun war es (aus meiner Sicht leider) endlich soweit. Xaver konnte den Microlino 2.0 testen. Aber von vorne.

Xaver hatte sich im Voraus erkundigt, ob ich eventuell während der Testfahrt geladen werden könnte. Diego, ein Mitarbeiter, schrieb zurück, dass das kein Problem sei. Also beschlossen Xaver und ich, gemeinsam zur Testfahrt zu fahren.

Gegen 07.30 Uhr machten wir uns auf den Weg: er mit Frühstück im Bauch und ich mit vollem Akku. Gemütlich ging es dann mit der 1-Strich-Methode via Sattel – Schindellegi – Samstagern nach Horgen. Dort wollten wir dann die 09.00-Uhr-Fähre nehmen. Da noch ein bisschen Zeit war, genoss Xaver einen doppelten Espresso und die Aussicht auf den Zürchersee.

Warten auf die Fähre Horgen – Meilen

Nach der gemütlichen Schifffahrt nahmen wir dann noch die kurze Strecke bis zum Testcenter unter die Räder. Wie schon letztes Mal durfte ich im hinteren Gebäude meine Kräfte wieder stärken.

Mein Kraftort

Nun ist mir während der Ladezeit doch noch etwas Überraschendes, etwas sehr Positives passiert.  Irgendwann während der Fragerei und dem Fachsimpeln merkte Xaver, dass Diego sehr viel Interesse an einer Testfahrt mit mir hatte. Er hätte schon oft gerne mal einen Twizy getestet, um mal einen direkten Vergleich zu haben. Also gab Xaver ihm den Schlüssel.  Nun wurde ich kurz im Dorf Meilen rumgekurvt. Xaver hat natürlich vergessen, ein Erinnerungsfoto davon zu machen.

 

Nun aber zur Fragestunde und Testfahrt

Bei diesem Anlass hat Xaver erfahren, dass der Microlino gar nicht so verschieden von mir ist. Denn er hat den gleichen Motor und das gleiche Getriebe wie ich. Also sehr wahrscheinlich auch die «gleichen Schwächen» wie ich.  Xaver erwähnte da die Modifikationen an uns Twizys durch das TCCN (Twizy Competence Center Nord). Das Interesse von Seiten Micro-Team war sehr gross. Auch Fragen zur Bremsanlage und Reparaturkosten dazu stellte Xaver. Die konnten aber noch nicht so richtig beantwortet werden, da sie noch nicht aktuell sind.

Kurze Zeit später durfte sich dann Xaver endlich ans Steuer eines Microlinos setzen. Es gab eine kurze Einführung, was wo ist und wie es bedient wird. Auf dem Navi (Handy) eines Mitarbeiters war eine kurze Route durchs Dorf (mit Geraden, Steigungen/Gefälle und Kreiseln) vorgegeben. Wobei Xaver sich nicht an die Strecke hätte halten müssen. 

Zu Anfahrt/Sprint:
Die Anfahrt ist sehr ähnlich zu meiner (ohne Modifikation natürlich). Die Geschwindigkeit erhöht sich zügig. Man wird aber nicht in den Sitz zurückgedrückt. Wenn man den «Kickdown-knopf» drückt, so kommt es meiner Modifikation nahe.

Zu Bremsen/Rekuperation:
Xaver hat das Gefühl, dass die Bremsen besser sind als bei mir. Aber sie waren wahrscheinlich bei mir beim Verkauf auch besser . 
Die Rekuperation ist gefühlt besser als bei meiner Originaleinstellung, aber sicher nicht so gut wie nach der Modifikation. Der Vergleich ist sicher schwierig, da Xaver immer mit erhöhter Reku fährt. Aber das wird sich auch erst nach mehrmaligen Testfahrten in den Voralpen zeigen.

Zu Federung/Fahrkomfort:
Xaver hat das Gefühl, dass die Federung weicher als bei mir ist. Er bemerkte die Schläge weniger. Das kann an der Federung oder am Sitz liegen.. Vielleicht sind meine Federungen auch nicht mehr ganz so gut wie am Anfang meiner Fahrkarriere.
Der Sitz fühlt sich besser an. Xaver müsste ihn aber auf längeren Fahrten testen.

Fahrgeräusche:
Die sind nun definitiv ähnlich wie bei einem originalen Twizy. Xaver hörte das Getriebe genauso deutlich wie bei mir. Hier würde sicher mal der Wechsel auf ein anderes Motorenöl Abhilfe schaffen. Noch besser: der Einbau der Twizykonstruktion von TCCN.
Xaver hatte bei diesem schönen Wetter sowohl Fenster als auch das Dachfenster offen. Wenn er sich das Surren des Getriebes wegdenkt, so ist der Microlino absolut ruhig.
Der Microlino hat übrigens auch kein «Fussgängerwarnsignal». Also muss die Musik dafür herhalten, wahrscheinlich wieder Ländlermusik.

Reichweite:
Xaver hatte sich ziemlich lange mit Diego (der heimliche Twizyfan?) unterhalten. Dabei kam auch das Gespräch auf die Reichweite, nicht nach WLTP, sondern im Alltag. Die Mitarbeiter kommen bei normaler Fahrweise (50 oder 60 innerorts, 80 ausserorts, ab und zu Spassbeschleunigung an Ampeln, …) ca. 140km weit. Das wird dann wahrscheinlich bedeuten, dass der Microlino in den Voralpen vielleicht 100 – 120km erreichen kann. 
Nur so nebenbei: dieser Mitarbeiter wollte schon lange mal einen Twizy testfahren. Also drückte ihm Xaver die Schlüssel in die Finger und er konnte eine kleine Runde im Dorf drehen. Er bemerkte schon den Unterschied der Geräuschkulisse und die stärkere Reku.

Spassfaktor:
Es ist wieder eindeutig ein Spassmobil, wie ich es bin: wendig, auffällig, … Was früher ein Ferrari oder ein Twizy war, wird jetzt durch den Microlino ersetzt.

Fazit:
Dieses Auto wird nun also mein Halbbruder (oder -schwester?). Aber momentan müssen Trudi und Xaver noch warten.

 
Hier sind noch Bilder vom Skelett:

Frontansicht
Seitenansicht
Sitz (-bank): lässt sich daraus eine klappbare Lehne konstruieren?
Batteriefach: wahrscheinlich bei mehrmaligem Laden zu wenig Luftzirkulation?

Hier ein paar Bilder im und ums Auto:

Schön sieht er aus
Den Finger nicht beachten – das Auto ist das Motiv
Ein normaler Koffer hat im Kofferraum Platz
So sieht der «Fahrerplatz» aus
Wo «micro» steht, sind die Bedienungselemente (Apps) versteckt
Das ist der Tacho – sieht viel besser aus als bei mir
Dieser kleine Spiegel wird für Xaver eine Gewöhnungssache
Das ist die Radgrösse

Hier noch ein kurzes Video mit der Abfahrt eines Microlinos

Meinen deutschen Kumpels hat es bei uns gefallen

Es wurde mir (oder Xaver) zwar nicht explizit geschrieben, aber ich fasse es so auf:

Es hat den deutschen Kumpels wirklich gut bei uns in der wunderschönen Zentralschweiz gefallen. Meistens ist es ja so: sind die Fahrer glücklich, so sind es wir auch.

Warum ich weiss, dass die Fahrer glücklich waren?
Ich, eh Xaver hat zwei Rückmeldungen erhalten. Hier sind sie reinkopiert:

  • Nochmals herzlichen Dank für die schönen Stunden in der der Schweiz und vor allem für die tolle Übernachtung und das leckere Essen. Liebe Grüße auch an deine bessere Hälfte.
  • Hallo Xaver und Trude ich möchte mich nochmals im Namen aller für Eure Gastfreundschaft und Aufnahme und Verpflegung bedanken. Es war ein tolles Wochenende und ich hoffe ihr besucht uns auch einmal. viele liebe Grüße  …

Wettbewerbsfrage zum Minitreffen

Wer von den Teilnehmenden erfüllt folgende Bedingungen:
– Rahmkirschtorten-essend,
– Apfelkuchen-vertilgend und
– von seiner besseren Hälfte auf Diät gesetzt?

Teilnahmeberechtigt:
– TwizyfahrerIn, die/der mit ihrem/seinem Twizy einen Besuch im Restaurant Sigristenhaus macht
– die korrekte Antwort bei der Bestellung nennen kann (Chefin muss angerufen werden, damit sie die richtige Antwort bestätigen kann!)
– der erste gewinnt

Preis:
Von Xaver gesponsertes Kuchenstück (vielleicht auch ein Apfelkuchenstück?) mit Getränk dazu

 

Mini-Treffen: Fazit

Nun ist das Treffen schon zu Ende. Ich habe das Zusammensein mit meinen neuen, deutschen Kumpels genossen. Sie wurden nicht übermütig, höchstens mal ein bisschen zu schnell. Oder ein bisschen viel Staub-aufwirbelnd.

Die Fahrer haben sich da schon ein bisschen mehr «Mühe» mit faulen Witzen und Sprüchen gemacht. Da aber Xaver auch nicht auf den Mund gefallen ist, so konnte er meistens gut parieren. Aber ich glaube, es hatte allen sehr gut gefallen. Sie werden wahrscheinlich (oder hoffentlich) nicht das letzte Mal in Illgau gewesen sein:

Werbung:
einmal im Leben im Restaurant Sigristenhaus ein feines Dessert (Apfelkuchen oder einen Coup)  geniessen , gehört einfach auf die To-Do-Liste eines jeden Twizyfahrers (Gender: gilt für alle Geschlechter 😊)

Von uns Twizys kenne ich leider die Namen nicht, aber Xaver die der Fahrer. Xaver schreibt hier nur die Forennamen.

  • Carbonpegasus: Chef und Organisator
  • Geölter Blitz: der mit dem ganzen Kabelsalat
  • Kangoo: der mit den meisten Tools in seinem Twizy
  • Ahrmecka: der all die Deutschfehler einsammeln und behalten darf

Hier noch die letzten Fotos:

Das gehört auch zu den Pflichten eines Tourenleiters: Teilnehmer verpflegen, damit sie die gute Laune nicht verlieren und gestärkt wieder freche Witze machen können. (PS: falls jemand einen guten Grilleur braucht: das ist der Beste von ihnen)
Der Übernachtungsort meiner deutschen Kumpels
Wir vier konnten unter Dach schlafen und Strom mampfen